Gemeinde Schwaikheim

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Karl Müller (1913-1989)

Karl Müller wurde am 10. September 1913 in Karlsruhe geboren. Im Krieg wurde er schwer verwundet und verlor seinen linken Arm. Nach dem Krieg setzte er sich besonders für die Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen ein.

Karl Müller

Er spielte auch eine wesentliche Rolle bei der Gründung der VdK-Ortsgruppe, deren Vorsitzender er über Jahrzehnte war. Fast 40 Jahre lang hielt er wöchentlich kostenlose Beratungs- und Sprechstunden für Kriegsbeschädigte, Kriegerwitwen und -waisen sowie für Sozialrentner ab. Sein Beruf hat ihn dafür besonders befähigt. Er war beim Landesversorgungsamt in Stuttgart tätig, zuletzt als Regierungsoberamtsrat. 

Von 1951 bis 1984 war Karl Müller Gemeinderat und acht Jahre lang auch Kreisrat. In diesen Funktionen setzte er sich ebenfalls für die sozial Schwachen ein. 

Am 31. Mai 1978 erhielt Karl Müller für sein soziales Engagement und seine Verdienste um die Allgemeinheit das Bundesverdienstkreuz und anlässlich seines 30-jährigen Jubiläums als Gemeinderat die goldene Ehrennadel des baden-württembergischen Gemeindetags. Im Dezember 1984 verlieh ihm die Gemeinde in dankbarer Würdigung seines Wirkens zum Wohle der Gemeinde und ihrer Bürger das Ehrenbürgerrecht. Karl Müller ist am 17. August 1989 in Waiblingen gestorben. Nach ihm ist die Karl Müller Straße in Schwaikheim benannt. 

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