Gemeinde Schwaikheim

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Der Grundstein für die Neue Mitte ist gelegt

Rund 250 Gäste haben sich am Freitag eingefunden, um der Feier beizuwohnen

Es gibt Tage, an denen passt einfach alles. Der Anlass, die Stimmung, die Gäste, das Wetter, ... Als am Freitagmittag die Kreisbaugesellschaft Waiblingen mbH, die Bau Genossenschaft Backnang eG, die Wilhelm Geiger GmbH & Co. KG und die Gemeinde Schwaikheim zur Grundsteinlegung für die Neue Mitte geladen haben, war so ein Tag.

Entsprechend gut gelaunt hieß Bürgermeister Gerhard Häuser die rund 250 Besucher der kleinen Feierstunde willkommen. „Es heißt, was lange währt, wird endlich gut. Ich möchte dieses Sprichwort leicht abändern und sagen, weil die Neue Mitte Schwaikheim lange währte, ist sie so gut geworden. Wie Sie gleich sehen werden, stehen wir am Ende eines Prozesses, der einige Erfordernisse mit sich brachte", sagte er. Dabei erinnerte das Gemeindeoberhaupt an die teils schwierigen Grundstücksverhandlungen zu Beginn des Vorhabens und verkündete stolz, "dass wir alle Grundstücke freiwillig überlassen bekommen haben". Zu den Erfordernissen gehörte aber auch eine europaweite Ausschreibung. Das mehr als 300 DinA4-Seiten umfassende Mammutwerk sei für eine Gemeinde der Größe Schwaikheims alles andere als leicht zu schultern gewesen. Und doch: "Diesen Weg konsequent zu Ende zu gehen hat uns zu einem Ergebnis geführt, das einen Meilenstein für unsere Gemeinde bedeutet“, so Häuser. „Wir stehen hier heute am Rande des mit 24 Millionen Euro teuren größten Bauvorhabens in der Geschichte der Gemeinde Schwaikheim. Oder anders formuliert: Wir erleben hier eine städtebauliche Aufwertung der Ortsmitte, die ihresgleichen sucht.“

Und das in Zeiten, in denen die Zeichen der Politik auf Innenverdichtung stehen. Diesen Aspekt hob auch Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hervor. „Wir brauchen im Land mehr denn je attraktive und lebendige Ortskerne, die Wohnen und Arbeiten mit Nahversorgung und Aufenthaltsqualität verbinden. In Schwaikheim entsteht genau das: Zentrumsnahes Wohnen mit einer guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und kurzen Wegen zu den Einrichtungen des täglichen Bedarfs. Hier sind unsere Städtebaufördermittel gut angelegt“, lobte sie die Maßnahme. Mit einer Fördersumme von rund 1,9 Millionen Euro beteiligt sich das Land an der Neuen Mitte. Dort entsteht ein attraktives Wohnquartier mit 46 Eigentumswohnungen sowie einem Lebensmittelvollsortimenter und einem Bäcker samt Café im Erdgeschoss, das Lebensqualität für alle Generationen verspricht. Dass inzwischen auch die Tinte unter dem Vertrag mit Edeka trocken ist, freut Bürgermeister Gerhard Häuser besonders. Nicht zuletzt, weil mit der Familie Härdter ein örtlicher Betreiber zum Zuge kam, der seit rund 22 Jahren die Menschen im Ort bereits versorgt. Auch bekennt sich Edeka zum bisherigen Markt in der Bahnhofstraße, der modernisiert weitergeführt werden soll.

Die Neue Mitte setzt Zeichen

„Die Neue Ortsmitte Schwaikheim wird einmal ein markantes Zeichen dafür sein, wie die Kreisbaugesellschaft als Partner unsere Städte und Gemeinden unterstützt. Mit einem Invest von rund 24 Millionen Euro ist die Neue Ortsmitte aktuell das größte Bauprojekt im Portfolio der Kreisbaugruppe, das wir in bewährter Partnerschaft mit der Firma Geiger und der Baugeno realisieren“, sagte Dirk Braune, Geschäftsführer der Kreisbaugesellschaft Waiblingen.
„Es war ein langer Weg bis hierher, aber heute können wir gemeinsam den Grundstein legen für ein bedeutendes Projekt“, sagte Landrat Dr. Richard Sigel. „Schließlich entsteht hier in der Ortsmitte von Schwaikheim aus meiner Sicht viel mehr als Raum für Wohnungen und Gewerbe. Wir legen hier vielmehr den Grundstein für die neue gute Stube der Gemeinde. In Zeiten, in denen Flächen rar sind, wird hier die Innenentwicklung vorbildlich umgesetzt“.
Nachdem der Grundstein unter den Augen der zahlreichen Gäste im Erdboden verschwunden war, hat der Förderverein der Sportfreunde Schwaikheim die Besucher im eigens für den feierlichen Anlass aufgebauten Festzelt bewirtet. Der Saxofonist Joachim Keck hat den passenden musikalischen Rahmen dazu geboten.

v.l. Landrat Dr. Richard Sigel, Kreisbau-Geschäftsführer Steffen Krahn, Geiger-Geschäftsführer Bernhard Waldmann, Staatssekretärin Katrin Schütz, Baugeno-Vorsitzender Heinz-Kaldi, Bürgermeister Gerhard Häuser und Kreisbau-Geschäftführer Dirk Braune
v.l. Landrat Dr. Richard Sigel, Kreisbau-Geschäftsführer Steffen Krahn, Geiger-Geschäftsführer Bernhard Waldmann, Staatssekretärin Katrin Schütz, Baugeno-Vorsitzender Heinz-Kaldi, Bürgermeister Gerhard Häuser und Kreisbau-Geschäftführer Dirk Braune

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