Gemeinde Schwaikheim

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Erweiterung der Ludwig-Uhland-Schule

Erweiterung der Ludwig-Uhland-Schule: Geänderte Vorplanung im Gemeinderat vorgestellt
 
Die Ludwig-Uhland-Schule wird einen Erweiterungsbau bekommen. Dies ist unter anderem notwendig, damit die Schwaikheimer Schule mit der Winnender Robert-Boehringer-Gemeinschaftsschule zusammengelegt werden kann. Der Gemeinderat hat sich kürzlich mit der geänderten Vorplanung für die rund 6,2 Millionen Euro teure Erweiterung der Schule beschäftigt.
 
Die Planung für den Erweiterungsbau der Ludwig-Uhland-Schule wurde nach der Entscheidung der Fusion mit der Robert-Boehringer-Gemeinschaftsschule aus Winnenden noch einmal überarbeitet. Eine Projektgruppe zusammen mit Vertretern der Gemeinde, der Stadt Winnenden, Architekten  und Lehrern der beiden Schulen hatte sich gebildet. Die geänderte Planung für den Erweiterungsbau der Uhland-Schule kommt jetzt in Teilen dem einst angedachten pädagogischen Konzept für den Neubau der Boehringer-Schule entgegen. 

Die Erweiterung der Ludwig-Uhland-Schule soll durch einen zweigeschossigen quadratischen Neubau an der Stelle des alten Musiksaals erfolgen. Es ist vorgesehen, im Obergeschoss der Erweiterung die Klassen fünf bis acht, jeweils zweizügig unterzubringen. Um gemeinsames und projektartiges Lernen zu ermöglichen werden im Neubau zudem auch vier sogenannte Differenzierungsräume , zwei Inputräume sowie zwei sogenannte Marktplätze entstehen.
Die Änderungen der Vorplanung betreffen nicht das Erdgeschoss des Neubaus. Dort sollen wie geplant unter anderem die Mensa mit Küche und Nebenräumen, ein Mehrzweck- bzw. Unterrichtsraum für das Fach Haushalt-Textiles-Werken.
Aus Platzgründen soll das Rektorat deshalb nicht wie ursprünglich angedacht in den Neubau umziehen, sondern bleibt auch künftig im Hauptgebäude. Ebenso das Lehrerzimmer, das in die bisherige Hausmeisterwohnung kommen wird, und die Fachräume.
Die Klassenstufen 9 und 10 werden ebenfalls zweizügig im Hauptgebäude und in den Pavillons Platz finden, genau wie die Grundschule. Die Schulkindbetreuung soll künftig komplett im Obergeschoss des Pavillons 4 angesiedelt werden. 
Das Regierungspräsidium hat den Plänen für den Erweiterungsbau und das Raumkonzept ebenfalls bereits zugestimmt.
Insgesamt kostet das Projekt, das durch das Architektenbüro Bär, Stadelmann, Stöcker geplant wurde, rund 6,2 Millionen Euro. Die Änderungen der Vorplanung werden keine Mehrkosten verursachen. Das Land wird das Bauprojekt voraussichtlich mit 1,7 Millionen Euro unterstützen. Mit der Förderzusage kann die Gemeinde aber wohl erst nach Baubeginn im Jahr 2019 rechnen.
Laut den aktuellen Planungen soll der Erweiterungsneubau zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 in Betrieb gehen soll.
Nach der Vorstellung der Vorplanung hat der Gemeinderat das Architektenbüro mit der Entwurfs-und Genehmigungsplanung beauftragt.
 
Fusion mit der Boehringer-Schule
Weil die Stadt Winnenden sich gegen den Bau der neuen Robert-Boehringer-Gemeinschaftsschule entschieden hat, wurde zusammen mit den Nachbarkommunen und dem Staatlichen Schulamt ein neues Konzept für die weiterführenden Schulen in der Raumschaft Winnenden entwickelt.
Dessen Ziel ist es, Winnenden als zentralen Realschul- und Gymnasialstandort sowie Leutenbach und Schwaikheim als die beiden zentralen Gemeinschaftsschulstandorte für die gesamte Raumschaft zu entwickeln. Durch die Konzentration der Gemeinschaftsschulen auf zwei Standorte soll langfristig sichergestellt werden, dass in allen drei Kommunen ein hochwertiges weiterführendes Schulangebot besteht.
Ein zentraler Pfeiler des neuen Schulkonzeptes ist die Fusion der Ludwig-Uhland-Schule mit der Robert-Boehringer-Gemeinschaftsschule. Die beiden Schulen sollen zum Schuljahr 2017/2108 zu einer Gemeinschaftsschule mit vorerst zwei Standorten in Schwaikheim und Winnenden zusammenzuführen.
Die Schulträgerschaft für diese neue Schule mit gemeinsamem pädagogischem Konzept wird die Gemeinde Schwaikheim übernehmen. Die Stadt Winnenden wird sich natürlich an den Kosten für den Schulbetrieb beteiligen.
Langfristig sollen beide Schulgemeinden am Standort Schwaikheim zusammenführt werden. Das kann geschehen, sobald die Erweiterung der Ludwig-Uhland-Schule abgeschlossen ist.

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