Gemeinde Schwaikheim

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Richtfest am Feuerwehrhaus gefeiert

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger besuchen das Richtfest für das neue Feuerwehrgerätehaus

Mehr als 200 Gäste haben am Samstag die erste Gelegenheit genutzt, sich das Gebäude aus nächster Nähe anzusehen.
Ungeachtet der Tatsache, dass es sich mit einer Investitionssumme von rund 6,3 Millionen Euro um das größte kommunale Bauvorhaben in der Geschichte Schwaikheims handele, "macht das neue Feuerwehrgerätehaus mit DRK-Nutzung die Gemeinde reicher", sagte Bürgermeister Gerhard Häuser den gut 200 Gästen des Richtfestes am vergangenen Samstag. Das Mehr an Sicherheit für die Bürger und ihr Eigentum sei nämlich unbezahlbar.

Unter die bunte Gästeschar, zu denen viele Bürgermeister aus dem Rems-Murr-Kreis gehörten, mischten sich etliche Kommandanten und Vertreter der benachbarten und befreundeten Feuerwehren. Auch die Landtagsabgeordneten Siegfried Lorek (CDU) und Willi Halder (Bündnis 90/Die Grünen) haben den Weg nach Schwaikheim gefunden, um das freudige Ereignis zu begehen. Neben vielen Feuerwehrmitglieder und Gemeinderäten nutzten aber vor allem auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheiten, einen ersten Blick in die künftige Fahrzeughalle zu werfen.

Bürgermeister Gerhard Häuser erinnerte in seiner Rede an das bisherige Feuerwehrhaus in der Bismarckstraße, das heutigen Anforderungen nicht gerecht werde. Von daher sei es für Verwaltung und Gemeinderat stets unstrittig gewesen, ein neues Haus zu bauen. Lediglich die Standortfrage sei nicht leicht zu klären gewesen. Nicht zuletzt, weil die beiden benötigten Grundstücke im Besitz der Gemeinde waren, ist die Wahl schließlich auf die Fläche im Industriegebiet-Süd am Ortseingang, der sogenannten Brezel, gefallen.

Diese Wahl habe ihn verwundert, sagte Architekt Rainer Streule vom Stuttgarter Büro Drei Architekten. Als er das Projekt von seinem Vorgänger, Senior-Partner Professor Haag, übernommen habe, habe er sich gefragt, wie man ein solches Gebäude auf dem zwei geteilten Gelände realisieren will. "Wie sie sehen: es geht", sagte er den Gästen am Samstag. 250 Tonnen Stahl und 1325 Kubikmeter Beton seien seit dem Spatenstich vor 315 Tagen verbaut worden. Dabei hätten alle Projektbeteiligten "anfangs nicht immer einig, aber immer zielorientiert" nach einer sinnvollen und angemessenen Lösung gesucht. Inzwischen seien 23 Firmen beauftragt worden, die derzeit rund zehn Subunternehmer nicht mitgerechnet. "Das Haus wird mehr und mehr zu dem, wie es auf unseren Plänen dargestellt ist - ein spannender, mit markanten Linien und Richtungen versehener Baukörper nebst Turm, der den Anforderungen aufs trefflichste gerecht wird", so Streule.

Kurzum, das neue Gebäude sorgt für zahlreiche Verbesserungen. Die Schlagworte dazu lieferte Kommandant Stefan Rauleder in seiner Rede: "Ein moderner Unterrichtsraum, eine normgerechte Fahrzeughalle, Umkleideräume mit zeitgemäßen Sanitärräumen, eine Übungsfläche mit Turm, ebenerdige Lagerräume, ein separater Jugendbereich und eine immer wichtiger werdende Notstromversorgung, welche das Feuerwehrhaus auch bei großflächigen Schadenslagen zum Anlaufpunkt für die Bevölkerung macht". Kein Wunder also bezeichnete der Kommandant das Richtfest als "historischen Moment" für die Feuerwehr.
Sein Dank galt dem Bauausschuss der Feuerwehr, dem Büro Drei Architekten, sowie dem Gemeinderat und der Verwaltung, allen voran Ortsbaumeister Rolf Huber.

Die Feierstunde fand einen gemütlichen Ausklang. Für das anschließende Fest hatte die Feuerwehr die Bewirtung übernommen, das Deutsche Rote Kreuz servierte Maultaschen, auch in ihrer vegetarischen Variante. So hatte das neue Feuerwehrgerätehaus seinen ersten Einsatz als Ort der Geselligkeit und des Zusammenkommens mit Bravour überstanden.

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