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Kinderhausanbau wurde eingeweiht

Mit einem offiziellen Festakt sowie einem Tag der offenen Tür ist der Erweiterungsbau des Kinderhauses Badstraße am Samstag, 6. Oktober eingeweiht worden

Neues lernen und Bekanntes auf neue Art wiederentdecken - darauf freuen sich laut Hausleiterin Katja Schleweis Kinder und Erzieherinnen gleichermaßen. Mit seinen vielfältigen Möglichkeiten bietet der Erweiterungsbau am Kinderhaus Badstraße nämlich allerhand. Bürgermeister Gerhard Häuser hat am Samstag während eines offiziellen Feieraktes den Schlüssel von Architekt Claus Maier überreicht bekommen. Symbolisch natürlich. Denn der dargebrachte Schlüssel war aus Hefezopfteig und eignete sich hervorragend zum Verzehr.

In seiner kurzen Ansprache nannte Bürgermeister Gerhard Häuser das Gebäude "ein Schmuckstück". Denke er an seine eigene Kindergartenzeit zurück, könne er "fast neidisch werden", so der Rathauschef. Deutlich überwog dabei jedoch die Freude darüber, das neue Gebäude einweihen zu dürfen. Denn hier verbringen die Kinder "Jahre, von denen man sagt, sie seien für die Entwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit des Menschen entscheidend", so Häuser. Kein Wunder also, hat sich die Gemeinde den Anbau etwas kosten lassen. Rund 1,8 Millionen Euro sind für die Erweiterung angefallen. Aus seinem Investitionsprogramm 2017-2020 hat der Bund 60.000 Euro beigesteuert. Mit den Worten Winston Churchills sagte Häuser: "Eine Gemeinde kann ihr Geld nicht besser anlegen, als dass sie es in die Kinder steckt."

Sein Dank galt letztlich nicht nur den Verwaltungsmitarbeitern, die mit der Planung des Gebäudes beschäftigt waren sowie den Erzieherinnen, die mit viel Geduld und Engagement die Bauphase und den Umzug mit den Kindern zusammen gemeistert haben. Auch die vielen am Bau beteiligten Firmen sowie die planerische Arbeit der Schwaikheimer Architektengemeinschaft Bregler-Maier-Vollmer hob er hervor.

Für letztere ergriff Claus Maier das Wort. "Länge läuft!" sagen die Bootsbauer und ich glaube, das gilt auch für die Proportionen unseres flachen, sich gut in die Wiesental-Topographie duckenden Pultdach-Baukörpers", so Maier. Er sei froh, dass die vor einem Jahr zum Richtfest geäußerten Wünsche sich erfüllt haben. Vor allem, dass die Arbeiten unfallfrei und im Zeitplan verlaufen seien, erwähnte er.

Der nun hinzugekommene Bauabschnitt, der Platz für drei neue Gruppen bietet, soll ausschließlich Krippenkindern im Alter von ein bis drei Jahren zur Verfügung stehen. Mit anderen Worten könnte man auch sagen, im Wiesental ist zusammengewachsen, was zusammengehört. Denn schon die ursprüngliche Planung aus dem Jahr 2010 habe vorgesehen, dass dort insgesamt sechs Gruppen betreut werden sollen, erinnerte Architekt Maier.

In ihrem Dank lobte Hausleiterin Katja Schleweis explizit die Kolleginnen vom Paula-Korell-Kinderhaus und vom Kinderhaus Brunnenstraße, "die unseren Kindern aus den Kindergartengruppen für mehrere Tage Asyl gewährt haben, damit sie dem Umzugsstress nicht ausgesetzt waren". Aber auch die Zusammenarbeit mit allen Projekteteiligten sei hervorragend gewesen, jeder habe seinen Teil zum Gelingen beigetragen - und das oft über das geforderte Maß hinaus.

Mit der offiziellen Feierstunde wurde allerdings auch das Kapitel Kinderhaus Bismarckstraße endgültig abgeschlossen. Der Wegzug der Feuerwehr aus dem bis dahin gemeinsam genutzten Gebäude steht noch bevor. Damit stellt sich aber auch die Frage, wie es auf diesem Areal weitergehen kann. "Dort kann neuer Wohnraum entstehen", so Häuser. Verwaltung und Gemeinderat beschäftigen sich bereits intensiv mit diesem Thema, so Häuser.  

Beinahe nahtlos ging es vom offiziellen Festakt zum Tag der offenen Tür über. Gleich zweimal verzauberte Tilo Schoppe dazu Kinder und Eltern mit einer (irr-)witzigen Show. Bekannt ist der Zauberkünstler und Clown dem ein oder anderen Besucher bereits aus dem Schwabenpark gewesen.
Dass das Haus aber auch darüber hinaus im wahrsten Sinne des Wortes energiegeladen ist, dafür tragen jedoch nicht nur die Kinder Sorge. Am Tag der offenen Tür präsentierte sich auch die Bürgerenergie Schwaikheim, die sowohl auf dem Bestandsgebäude als auch auf dem Erweiterungsbau Solarzellen betreibt. "Damit ist der Standort im Wiesental unsere größte Anlage", berichtete Vorstandsmitglied Dieter Lindenmaier. Zahlreiche Eltern nutzten bei schönstem Wetter so noch die Gelegenheit, sich über das Angebot zu informieren.

So präsentiert sich der neue Erweiterungsbau
So präsentiert sich der neue Erweiterungsbau
Architekt Claus Maier hat Bürgermeister Gerhard Häuser symbolisch den Schlüssel überreicht
Architekt Claus Maier hat Bürgermeister Gerhard Häuser symbolisch den Schlüssel überreicht

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