Gemeinde Schwaikheim

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Neubebauung der Bismarckstraße

Die Siedlungswerk GmbH Wohnungs- und Städtebau hat die Grundstücke Bismarckstr. 34 und 36 von der Gemeinde Schwaikheim erworben. Damit ist die Grundlage für den Startschuss des Projekts „Nachbarschaftshof“ auf dem ehemaligen Feuerwehrareal mit insgesamt 37 Wohneinheiten geschaffen.
Alexander Kentsch von der Siedlungswerk GmbH Wohnungs- und Städtebau hat am 9. Oktober 2019 gemeinsam mit Bürgermeister Gerhard Häuser den Kaufvertrag für die Baugrundstücke in der Bismarckstraße 34 und 36 unterzeichnet. Nachdem das Siedlungswerk gemeinsam mit der Architektengruppe Kist Waldmann & Partner und Rüdenauer Architektur den von der Gemeinde Schwaikheim ausgelobten Architektenwettbewerb gewonnen hat, kann nun der geplante Nachbarschaftshof entstehen.

Das Baugrundstück befindet sich an der Ecke Bismarck- und Schillerstraße. Rund um einen gemeinsamen, qualitätsvollen Innenhof entstehen insgesamt 37 Wohnungen. Davon werden 18 Wohnungen als Eigentumswohnungen verkauft, 19 Wohneinheiten bleiben langfristig als Mietwohnungen im Besitz des Siedlungswerks. Von den 19 Mietwohnungen werden 11 Wohnungen als geförderter Wohnraum gemäß dem Landeswohnraumfördergesetz errichtet. Die Wohnungsgrößen sind überwiegend familiengerecht gewählt, sodass über 85 Prozent der Wohnungen zwischen 3- und 5-Zimmer haben werden.
Ein ruhiger, grüner Innenhof, der für alle barrierefrei nutzbar ist, ist Grundvoraussetzung für eine gute und identitätsstiftende Nachbarschaft. Positiv für den Austausch zwischen den Nachbarn ist ein zentraler gemeinsamer Freibereich mit hoher Aufenthaltsqualität, um den sich alle neu geplanten Gebäude gruppieren. Frei zu gestaltende Grünflächen sowie Sitz- und Spielmöglichkeiten laden zu Begegnung und Austausch ein. Blick- und Wegebeziehungen orientieren sich zu dieser gemeinsamen Mitte hin. Ein großer Baum gibt der Mitte ein Gesicht. Die Zugänge zum Nachbarschaftshof werden durch Bäume akzentuiert. Im Bereich des Rücksprungs entlang der Bismarckstraße wird dem mittleren Gebäude ein "Puffergrün" mit Baumreihe vorgelagert. Private Gärten werden durch Hecken eingefasst.

Insgesamt 54 Stellplätze sind vorgesehen, der Großteil davon befindet sich in einer gemeinsamen Tiefgarage, der Rest ist oberirdisch zu erreichen.
„Es freut mich besonders, dass so zentrumsnah dringend benötigter Wohnraum geschaffen wird“, kommentiert Bürgermeister Gerhard Häuser das Vorhaben. Die Gemeinde hatte, nachdem mit der Erweiterung des Kinderhauses Badstraße sowie dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses die Voraussetzungen für den Abriss und die Neubebauung der Bismarckstraße 34 und 36 geschaffen waren, sich für den Weg eines Investorenwettbewerbs entschieden. Der Entwurf der Gemeinschaft aus Siedlungswerk GmbH und der Architektengruppe Kist Waldmann & Partner und Rüdenauer Architektur empfindet das Gemeindeoberhaupt als echte Aufwertung der Ortsmitte. Mehr als das: „Hier entsteht nicht nur ein Paradebeispiel für eine gelungene Innenverdichtung, auch dass bezahlbarer Wohnraum für Familien entsteht, die dauerhaft in unserem Ort eine Heimat suchen, ist ein Gewinn.“ Dieser soziale Aspekt sowie der Städtebau spielten eine gewichtige Rolle in den Wettbewerbskriterien, die von Gemeinderat und Verwaltung festgelegt worden sind.

Nachdem nun der Kaufvertrag unterzeichnet ist, können die Arbeiten beginnen. Nach aktuellem Stand wird erwartet, dass im Frühjahr 2020 mit dem Abriss des Bestandsgebäude begonnen werden kann. Läuft alles nach Plan, soll der Nachbarschaftshof ab etwa Herbst 2022 bezugsfertig sein.

Bürgermeister Gerhard Häuser und Alexander Kentsch von der Siedlungswerk GmbH unterzeichnen den Kaufvertrag.
Bürgermeister Gerhard Häuser und Alexander Kentsch von der Siedlungswerk GmbH unterzeichnen den Kaufvertrag.

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