Gemeinde Schwaikheim

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Abwechslungsreiche Sportlerehrung 2019

Die stolze Zahl von 117 Athletinnen und Athleten hat Bürgermeister Gerhard Häuser bei der Sportlerehrung am Donnerstag, 14. November, in der Fritz-Ulrich-Halle für ihre Erfolge in der vergangenen Saison auszeichnen können. „Sie sind nicht nur wichtige Botschafter Ihres Sportes, sondern vor allem auch würdige Vertreter unserer schönen Heimatgemeinde“, bedankte sich der Rathauschef bei allen Beteiligten.

Insofern sei auch die Sportlerehrung weit mehr als eine Würdigung der sportlichen Erfolge. „Wir verbeugen uns auch vor der Kunstfertigkeit und der sportlichen Gesamtheit, die sich jeder einzelne von Ihnen in oft hartem, jahrelangem Training erworben hat“, so Häuser. Es liege eine besondere Herausforderung darin, so zu trainieren, dass man punktgenau am Wettkampftag die optimale Leistung abrufen kann. „Sie halten im entscheidenden Moment die Nerven beisammen und die Konzentration hoch“, sagte er zu den Sportlerinnen und Sportlern. Die Sportlerehrung sei insofern immer auch eine Anerkennung für die Zeit der Vorbereitung, den Fleiß und die Disziplin, die jeder einzelne an den Tag legen musste, um so weit zu kommen. 

All das, so Häuser, sei aber nicht alleine zu schaffen. Sportlicher Erfolg sei immer auch eine Teamleistung. „Es braucht Trainer und Betreuer, die fordern und ermutigen, Eltern, die sportliche Erfolge begleiten und fördern und Freunde, die einen mitziehen, sollte die Motivation doch einmal einen Tiefpunkt erreichen.“ 

Häuser hob auch die Bedeutung des Ehrenamtes hervor. Denn viele Erfolge würden überhaupt erst möglich durch die vielen Freiwilligen, die sich in den Vereinsvorständen und Ausschüssen engagierten. „Oder von jenen, die ganz generell Verantwortung im Vereinsleben übernehmen, dafür meinen herzlichsten Dank“, sagte Gerhard Häuser. Der Bürgermeister ermutigte auch die jungen Athletinnen und Athleten, im Laufe einer Saison immer wieder ein Zeichen der Dankbarkeit an die vielen Helfer im Hintergrund zu senden. „Ein kleines Lob hier, eine kleine Aufmerksamkeit stärken das Ehrenamt in unserer Gemeinde, da bin ich mir sicher.“
Die Kommune trage ihrerseits dazu bei, die Sportler bestmöglich zu unterstützen. Und da hatte der Verwaltungschef erfreuliche Nachrichten zu verkünden: „In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat das vorgeschlagene Raumprogramm für eine neue Sporthalle für gut befunden.“ Auch die Idee, in dem Gebäude zwei Hallenteile räumlich von einem dritten Hallenteil zu trennen, habe dem Gremium gefallen. Eine entsprechende Machbarkeitsstudie sei beauftragt worden, berichtete Häuser weiter. An die Kinder und Jugendlichen gewandt, erklärte er: „Das sperrige Verwaltungswort „Machbarkeitsstudie“ zeigt euch an, dass es noch ein weiter Weg ist bis hin zum Bau einer neuen Halle. Aber erste wichtige Schritte dorthin sind wir bereits gegangen.“

Auch wenn sich der Gemeinderat gedanklich mit einer neuen Halle beschäftigt. Vernachlässigt werden dürfen die bestehenden natürlich nicht. „In deren Unterhalt haben wir vergangenes Jahr 215.000 Euro investiert“, klärte der Bürgermeister auf.

Soweit der kommunalpolitische Ausflug zum Sport in der Gemeinde Schwaikheim. Schließlich warteten die vielen Besucher in der mehr als gut gefüllten Fritz-Ulrich-Halle auf die Highlights im diesjährigen Programm. Dazu hat die F-Jugend der Sportfreunde Schwaikheim beigetragen. In einem kurzen Spiel haben sie zur Schau gestellt, wie bereits jüngste Sportlerinnen und Sportler an den Handballsport herangeführt werden können. Was für den unbedarften Zuschauer nach einer Variante von Völkerball ausgesehen haben mag, schafft in Wahrheit die Grundlagen für das schnelle Handballspiel. Auch geht es nicht drum, Mitspieler abzuwerfen, sondern den Ball in einen Ring zu legen und so zu punkten. Während ein Teil der Kinder sich in dieser Disziplin gemessen hat, haben andere Kraft- und Koordinationsübungen vorgeführt. Und dabei unmissverständlich klar gemacht: Auch wir wollen irgendwann mit Titeln und Preisen in der Tasche unsere Urkunde bei der Schwaikheimer Sportlerehrung abholen.

Hoch hinaus ging es anschließend bei den Darbietungen der SKG Erbstetten. Die jungen Sportakrobatinnen haben für so manchen tiefen Atmer und viele Aahs und Oohs in der Fritz-Ulrich-Halle gesorgt. Zunächst hat die Leistungsgruppe des Vereins und anschließend ein junges, dem Nationalkader angehörendes Trio zusammen mit den Dreien, die erst jüngst bei den Europäischen Meisterschaften in Israel für Aufsehen gesorgt haben, eine hervorragende Show abgeliefert.
Dazwischen hat die Jugendkapelle des Musikvereins unter der Leitung von Pascaline Gauffre für beste Unterhaltung gesorgt. Bürgermeister Gerhard Häuser hat allen, die zum gelungenen Programm beigetragen haben, seinen herzlichsten Dank ausgesprochen, bevor er überleitete zu „einer der erfreulichsten Aufgaben im Leben eines Bürgermeisters: Diejenigen ins Rampenlicht zu holen, die im vergangenen Jahr Großes geleistet haben“. 

Ganze 117 Sportlerinnen und Sportler wurden von Bürgermeister Häuser für ihre Erfolge ausgezeichnet.
Ganze 117 Sportlerinnen und Sportler wurden von Bürgermeister Häuser für ihre Erfolge ausgezeichnet.

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